Das Orangen-Beispiel

viele haben es bereits erkannt, es handelt sich um das Orangenbeispiel, bekannt geworden unter anderem durch das Buch „Getting to Yes“.

Das Orangengleichnis ist ein klassisches Verhandlungsbeispiel, das zeigt, dass Konflikte lösbar sind, wenn man Interessen statt Positionen klärt.

Stell dir vor, die zwei Geschwister Sarah und Tim streiten sich um die letzte Orange in der Küche. Der Streit geht immer weiter, bis schlussendlich die Mutter entscheidet, dass jeder die Hälfte kriegt.

Was wäre passiert, wenn die Mutter gefragt hätte, wozu die Kinder die Orange brauchen?

Sarah hätte gesagt, sie möchte eine Limonade machen und braucht dazu das Fruchtfleisch. Tim möchte die Schale der Orange verwenden, er braucht Orangenzesten für Kekse.

Es entsteht eine Win‑Win-Lösung, weil die Kinder ihre tatsächlichen Interessen offenlegen (Schale vs. Fruchtfleisch) statt an der Position „die ganze Orange“ festzuhalten. Beide kriegen ihr Maximum und nicht nur die Hälfte.

So viel zur theoretischen Einordnung. Eine weitere Einordnung, die mir sehr gefallen hat:

Mach es wie die Kinder und bewege Dich lachend durch ein buntes Leben!

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